8. Juli 2016
von Stefan Swertz
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Banken und Social Media

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Banken und Social Media – eine komplizierte Beziehung.

Gesetzliche Auflagen schränken Banken in ihrer Dialogfähigkeit ein, beispielsweise im Hinblick auf die mögliche Veröffentlichung von Insiderinformationen oder den Verdacht der Marktmanipulation sowie unerlaubte Anlageberatung. Ohnehin bekommen die Kollegen aus der Legal-Abteilung Zahnschmerzen, wenn sie ihre Datenschutzrichtlinien neben die Nutzungsbedingungen bei Facebook & Co. legen. Jedes Mal, wenn ein Mitarbeiter der Bank oder ein User über Social Media interagiert, fließen Daten in einen anderen Rechtsraum (in der Regel die USA). Hinzu kommt die Angst vor Shitstorms. Wahrscheinlich handelt es sich um eine Mischung aus Furcht vor Schmähkommentaren und der Unlust, diese auch noch bearbeiten zu müssen. Denn komplexe und langwierige Abstimmungsprozesse verhindern schnelle Reaktionen. Community Manager in Banken sind zu bedauern: Oft fehlt ihnen die notwendige „Beinfreiheit“ im Tagesgeschäft.

Kurz gesagt gehen Banken das Thema Social Media recht zögerlich an oder lassen sogar komplett die Finger davon. Nachvollziehbar. Aber deshalb nicht richtig. Denn Social Media gehören zu einer konsequenten Digitalisierungsstrategie einfach dazu. Weiterlesen →

30. Juni 2016
von Stefan Swertz
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Banking und Brokerage der Zukunft: digital, mobil, sozial

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Digitalisierung ist anstrengend. Auf einst lukrativen und exklusiven Geschäftsfeldern wie dem Kreditgeschäft, dem Zahlungsverkehr und selbst der Vermögensverwaltung tauchen neue, branchenfremde Anbieter auf und schnappen sich Marktanteile. Die Angreifer, die Fintechs, überzeugen gerade junge Kunden mit Web-basierten, komfortablen Tools. Zudem profitieren sie von Kostenvorteilen, denn sie schleppen kein Filialgeschäft mit sich herum. Natürlich wissen Banken das alles – und treiben ihrerseits Transformationsprozesse voran.

So wird die Deutsche Bank ein Viertel ihrer Filialen schließen und tausende Stellen streichen. Gleichzeitig eröffnet das Traditionshaus sieben vernetzte Beratungszentren und investiert bis 2020 750 Millionen Euro in digitale Instrumente. Ohne die Details der Strategie zu kennen tut die Deutsche Bank vermutlich genau das, was die Zukunfts-Analyse der Sparda Bank Hamburg (PDF) nahelegt: Sie passt ihr Geschäftsmodell dem mobil und sozial vernetzen Kunden an. Weiterlesen →

22. Juni 2016
von Tim Riepenhausen
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Was tun, wenn die AdWords-CpCs zu hoch werden?

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Outplacement. Das sind Maßnahmen, mit denen Unternehmen ausscheidenden Mitarbeitern die berufliche Neuorientierung erleichtern. Darüber hinaus, und das ist der einzige Aspekt, der mich am Thema interessiert, belegt „Outplacement“ laut Searchmetrics unter den 50 teuersten Keywords bei Google.de den CpC-Spitzenplatz mit stolzen € 57,53. Wow. Wow, dachte ich aber auch, als ich etwas weiter unten Keywords fand, die auch adisfaction schon einmal für Kunden wie die Royal Bank of Scotland und Gekko, den Vorgänger von ayondo, gebucht hat, darunter “ Trading Plattform“ (€ 38,61) und „CFD Broker“ (€ 28,57). Aber für viel weniger Geld! Offenbar können Werbetreibende etwas besser oder zumindest anders machen und dadurch sparen. Dazu an dieser Stelle eine paar Tipps als Antworten auf die Frage:

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10. Juni 2016
von Aleksander Soric
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7 inspirations from CFD brokers, for regulated Issuers

Kees de Koning

In manchen Bereichen beherrschen CFD-Broker digitales Marketing besser als traditionelle Emittenten. Natürlich, CFD-Broker profitieren von einigen unfairen Vorteilen. Dennoch: Traditionelle Emittenten könnten sich in ihrer Marketing-Praxis von ihren Wettbewerbern inspirieren lassen. Das sagt Kees de Koning, Mitbegründer der niederländischen Interactive-Agentur VI Company. (Mit VI Company verbindet uns der gemeinsame Kunde ING Markets). Kees Text halten wir für so lesenswert, dass wir ihn hier (mit Erlaubnis des Autors) präsentieren möchten.

In some areas CFD broker master Digital Marketing better than traditional issuers. Sure, CFD-brokers have an unfair competitive advantage, but taking that in account, traditional issuers can be inspired from them. Says Kees de Koning, Co-Founder and Co-Owner of the Dutch interactive agency VI Company. (We are related to VI Company by our common client ING Markets). We think Kees’ text is worth reading, so we asked him for permission to share it here. Weiterlesen →